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Die Übung der mittleren Säule


(Dieser Text wurde von Beithe im Rahmen der Ausbildungsgruppe für rituelle Magie und westliche Mysterien erstellt.)


Diese Übung arbeitet mit den Kraftzentren unseres Astralkörpers (in der östlichen Lehre 'Chakren' genannt >> wichtig ist hierbei, dass die Übung der mittleren Säule keine direkte Arbeit mit den Chakren ist, sondern eine Indirekte. Dies unterschiedet sie zum Beispiel elementar von vielen östlichen Techniken, wie zum Beispiel Reiki). Durch das Herabziehen von Energie/Licht/göttlicher Kraft in diese Kraftzentren erfüllen wir uns mit neuer Kraft ~ wir ‚laden' unsere Zentren neu auf. Das hilft uns bei Selbstheilungsprozessen, lässt uns Glück spüren und kräftigt uns.

Der Körper besitzt sehr viele solcher Kraftzentren. Es gibt ‚Größere' und ‚Kleinere', manche sind relevanter für die energetische Arbeit als andere. Alle sind jedoch gleichermaßen wichtig und notwendig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.

Die Übung der mittleren Säule arbeitet mit einer Grundtechnik und mehreren darauf aufbauenden Übungen. Die Grundtechnik dient dazu, die Energie herunter zu ziehen, die weiteren Übungen verteilen die Energie in der gesamten Aura oder regen gezielt Selbstheilungsprozesse im Körper an.

Um ein Verständnis für die Wirkungsweise der Übung zu bekommen ist es notwendig die Glyphe des ‚Baumes des Lebens' zur Betrachtung hinzu zu ziehen ~ denn der Name der Übung geht auf eine mögliche Betrachtungsweise des ‚Baumes des Lebens' zurück ~ die Einteilung der Sefirot in drei Säulen:
die Säule der Schönheit (mittlere Säule > Keter, Daat, Tiferet, Jesod, Malchut)
die Säule der Strenge (linke Säule, vom Betrachter aus gesehen > Binah, Gewurah, Hod)
und die Säule der Güte (rechte Säule, vom Betrachter aus gesehen > Chochmah, Chesed, Netzach).

Legt man ein Bild des Baumes des Lebens gedanklich über ein Bild des menschlichen Körpers, so ergeben sich Zuordnungen der einzelnen Sefirot zu Regionen des menschlichen Körpers. Die Sefirot der mittleren Säule liegen auf wichtigen Kraftzentren des Körpers.



Die Glyphe des ‚Baumes des Lebens' bietet neben dieser Betrachtung noch zahlreiche weitere, zum Teil auf einander aufbauende Betrachtungsmöglichkeiten. Dies alles zu erläutern würde den Rahmen dieser Übung bei Weitem sprengen. Der Unterpunkt 'Qabbalah' der Homepage bietet dazu einige Anregung. Vertiefende Studien sind in der Studiengruppe, der Ausbildungsgruppe oder auch in der auf der Homepage angegebenen Literatur möglich.

Um nun die Aktivierung unserer Kraftzentren durch die Übung der mittleren Säule zu verstehen, ist es zudem notwendig zu wissen, dass jeder Sefira ein heiliger Name (einer der Namen Gottes) zugeordnet ist. Wenn wir den heiligen Namen einer Sefira aussprechen oder vibrieren (einfach gesagt: kraftvolles Intonieren eines Wortes unter Betonung der Vokale und bestimmter Konsonanten >> r, s, z,…) bringen wir die Energie und die Qualität der jeweiligen Sefira in unser Leben. Bei der Übung der mittleren Säule arbeiten wir mit einer Kombination aus Visualisierung (eine Kugel in der Farbe der Sefirot aus der Königinnen-Farbzuordnung) und Vibration (heiliger Name der Sefira), um unsere Kraftzentren für die göttliche Energie zu öffnen.


Grundübung der mittleren Säule

Entspanne Dich so lange, bis Du spürst, dass kein Muskel Deines Körpers mehr angespannt ist. (Einsteiger können die Methode der ‚progressiven Muskelentspannung' nach Jacobsen dafür verwenden). Atme nun gleichmäßig ein und aus, lass den Atem fließen, bis Du keine Konzentration mehr auf eine gleichmäßige Atmung verwenden musst.

Visualisiere nun, wie die göttliche Kraft hinabsteigt und Dich erfüllt. Siehe vor Deinem inneren Auge, wie sie in Dein Kronenzentrum (Keter) einfließt.
Visualisiere nun eine helle, leuchtende weiße Kugel in Deinem Kronenzentrum und vibriere den heiligen Namen Keters:

EHIEH ASHER EHIEH (eee-hiiiii-jeeee-asheeeeer- eee-hiiiii-jeeee)

Wiederhole dies solange, bis Du das deutliche Gefühl hast, dass Dein Kronenzentrum sich öffnet und von göttlicher Kraft erfüllt ist. Spüre dieses Erfüllt-sein einen Moment und visualisiere nun, wie die göttliche Kraft weiter durch Dich hindurchfließt und in Dein Kehlzentrum (Daat) einfließt.
Visualisiere eine silbern leuchtende Kugel in Deinem Kehlzentrum und vibriere den heiligen Namen Daats:

JOD HEH WAW HEH ELOHIM (jooood-heeee-waaaaaw-heeeee-eloohiiiiim)

Wiederhole auch dies solange, bis Du spürst, dass Dein Kehlzentrum sich öffnet und von göttlicher Kraft erfüllt ist. Spüre dieses Erfüllt-Sein wiederum einen Moment und visualisiere dann, wie die göttliche Kraft weiter durch Dich hinabsteigt und in Dein Sonnenzentrum (Tiferet) einfließt.
Visualisiere eine golden (gelb) leuchtende Kugel in Deinem Sonnenzentrum und vibriere den heiligen Namen Tiferets:

JOD HEH WAW HEH ELOAH VE-DAAT (jooood-heeee-waaaaaw-heeeee-elooaaaa-veeee-daaaaaaaat)

Wenn Du spürst, dass Dein Sonnenzentrum geöffnet ist, halte diese Empfindung und visualisiere, wie die göttliche Kraft weiter durch Dich hindurchströmt und in Dein Genitalzentrum einfließt.
Visualisiere nun eine leuchtende violette Kugel in Deinem Genitalzentrum (Jesod) und vibriere den heiligen Namen Jesods:

SHADDAI EL CHAI (schadddaaiiiiiiii-eeeeelllllll-chaaaaiiiiiii)

Konzentriere Dich eine Weile auf das geöffnete und mit Kraft aufgeladene Genitalzentrum und visualisiere nun, wie die göttliche Kraft in Dein Erdzentrum einfließt. Visualisiere eine leuchtende Kugel aus Zitronengelb, Rostrot, Olivgrün und Schwarz in Deinem Erdzentrum und vibriere den heiligen Namen Malchuts:

ADONAI HA-ARETZ (aaaadoonaaaaiiiii-haaaaaa-aaaaaretzzzzzz)

Vibriere auch diesen Namen, bis Du die Kraft des Erdzentrums deutlich wahrnimmst und alle Kraftzentren spürbar mit spiritueller Energie gefüllt sind.


Aufbauende Übungen

Um nun die Energie im gesamten Körper zu verteilen, ist es durch aufbauende Übungen möglich, auch weitere Kraftzentren des Körpers zu öffnen und mit Energie zu füllen. Dies erhöht die die heilende und kräftigende Wirkung der göttlichen Energie.

· Zirkulationsübung

Nun hast Du die Energie über die mittlere Säule hinab in Deinen Körper gezogen. Es ist nun im Anschluss an die Grundübung möglich, diese Energie auf den ganzen Körper zu verteilen. Atme dazu erneut bewusst ein und aus, bis sich (wieder) ein gleichmäßiger Atemrhythmus eingestellt hat. Visualisiere die göttliche Energie wie zu Beginn der Grundübung in Deinem Kronenzentrum. Lasse sie wiederum herabfließen, doch diesmal über die Seite. Atme ein und lasse die Energie in Dein Kronenzentrum einfließen und mit dem Ausatmen visualisiere, wie die Energie über Deinen linken Arm, Dein linkes Bein und Deinen linken Fuß in Dein Erdzentrum einfließt. Halte den Atem kurz an. Mit dem Einatmen lasse die Energie über Deinen rechten Fuß, Dein rechtes Bein und Deinen rechten Arm zurück in Dein Kronenzentrum fließen. Halte den Atem wiederum kurz an und wiederhole diesen Vorgang mindestens sechs Mal, bis Du einen deutlichen Kreislauf spürst.
Lenke dann die Energie beim Ausatmen über die Vorderseite Deines Körpers in Dein Erdzentrum - halte den Atem - und lenke die Energie mit dem Einatmen wieder über die Rückseite zurück in Dein Kronenzentrum. Wiederhole auch dies mindestens sechs Mal, bis Du deutlich die Zirkulation rund um Deinen Körper spürst. Visualisiere, wie die Energie nun um Dich herum und durch Dich hindurch fließt und spüre die belebende und kräftigende Wirkung.

· Fontäneübung

Um die Wirkung der Zirkulationsübung noch zu verstärken, richte Dein Bewusstsein nun auf Dein Erdzentrum, welches durch den Zustrom von oben mit Kraft gefüllt wurde. Während Du nun einatmest spüre, wie die Kraft durch die mittlere Säule (wie Wasser mit sehr viel Druck) wieder hinaufsteigt bis sie Dein Kronenzentrum erreicht. Dort entlädt sich die Energie während Du ausatmest in einer Fontäne, die Deine gesamte Aura einhüllt. Spüre, wie dies Deinen Körper erfrischt. Am Ende des Ausatmens hat sich die Energie wieder in Deinem Erdzentrum gesammelt - wiederhole auch diese Übung mindestens sechs Mal, bis Du einen gesunden stetigen Rhythmus beim Aus- und Einatmen spürst.

Die Grundübung sowie die beiden aufbauenden Übungen können unmittelbar hintereinander durchgeführt werden ~ wichtig ist es hierbei zu einem gleichmäßigen, ruhigen Atemrhythmus zu gelangen. Mit stetiger, am besten täglicher, Übung wird dies jedoch zur Routine und der Focus kann nach und nach weniger auf die Atmung als vielmehr auf die belebende und heilende Wirkung gerichtet werden.

Wenn diese Übungen regelmäßig durchgeführt werden, so haben sie langfristig eine sehr positive Wirkung auf den gesundheitlichen Allgemeinzustand.

Weiter aufbauende Übungen, die gezielt mit der heilenden Wirkung der göttlichen Energie arbeiten oder aber innere Prozesse anregen werden im Rahmen der Ausbildungsgruppe besprochen.




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